Ich habe mir heute mal Gedanken darüber gemacht, wo man überall seine Spicker und Spickzettel verstecken und platzieren kann. Ich bin darauf gekommen, dass es eigentlich viel mehr Möglichkeiten gibt, einen Spicker zu verstecken, als Probleme ihn nicht verstecken zu können. Man kann daher sagen,  ein Spicker lässt sich eigentlich überall verstecken, jede Problemzone, die als solche vom Schüler angesehen werden muss, kann geschickt vom Schüler in eine Spicker Zone umgewandelt werden. Sitzt man zum Beispiel direkt vor dem Lehrerpult, ist wider erwarten noch nicht alles verloren, obwohl viele sich jetzt gedanklich sagen werden: „Hier wird doch jeder sofort beim Spicken erwischt.“ Das ist die falsche Denkweise! In meinen Augen habt ihr nun 3 Möglichkeiten:

1. Ihr zieht euren Tisch in der Arbeit/Klausur immer ein Stück zurück, wenn der Lehrer gerade mit jemand anderem spricht, so könnt ihr nach einigem Rücken ebfalls unbemerkt Spicken.

2. Ihr seid auf eine solche Situation vorbereitet, ihr habt also Tesafilm dabei. Geht unter euren Tisch und tut so als ob ihr etwas aufheben wollen würdet, klebt nun mit Tesafilm euren Spickzettel oder Spicker an die Rückseite des Lehrer Pults.

3. Ihr habt einen so ausgefallenen und ausgeklügelten Spicker, dass selbst die krasse Nähe des Lehrers euch nicht vom Spicken abhalten kann. Hier wäre zum Beispiel der „Tafelspicker“ oder der „Fast unsichtbare Spicker“ zu nennen, das sind meiner Meinung nach Spicker die man selbst in den verzwicktesten Situationen benutzen kann.

Folgend will ich noch die Orte aufzählen, die mir als mögliche Orte für Spicker im Klassenraum eingefallen sind:

Das Inventar des Klassenraums: Tisch, Heizung, Tafel, Boden, Pult, Plakate, Wände.

Die Kleidung: Schuhsohlen, alte Klamotten, Hosenbeine, Innenseiten der Kleider.

Beschreibbares: Blätter, Folien, Mäppchen, Stifte, Schultasche, Formelsammlungen.